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Parodontose Behandlung

Ihr Zahnfleisch blutet oder ist geschwollen? Die Zahnhälse sind schon frei, weil das Zahnfleisch sich zurückzieht? Sie haben unangenehmen Mundgeruch, der nicht aus dem Magen kommt? Das Zahnfleisch ist empfindlich und Sie mögen dieses mit der Zahnbürste nicht mehr so gerne berühren? Eventuell wackelt schon ein Zahn? Das alles können - jedes einzeln für sich - Hinweise auf eine Parodontitis sein. Ein Zahnarztbesuch sollte unbedingt zeitnah terminiert werden. Dazu sollte man versuchen seine Zahnpflege vorsichtig zu verbessern. Selbst-Soforthilfe ist möglich, jedoch nur um die Zeit bis zum Termin beim Zahnarzt zu überbrücken. )(Siehe link unten oder hier GUM Paroex)


Was passiert bei eine Parodontose Behandlung?

1) Parodontale Untersuchung



Keine Angst vor dem Zahnarzttermin!


Was passiert beim Zahnarzt, wenn Sie eine Parodontitis haben könnten?

Die ersten Schritte beim Zahnarztbesuch sind nicht weiter schlimm, man braucht also keine Angst haben. Danach kann es mal ein wenig unangenehm, nicht aber unbedingt schmerzhaft werden. Das Mundgefühl wird sich auch so schnell verbessern, dass sich der Besuch der Zahnarztpraxis auf jeden Fall lohnt.

Als erster Schritt wird in der Zahnarztpraxis eine Erstuntersuchung und vorläufige Diagnose erstellt.

Diese parodontale Untersuchung besteht eigentlich nur aus 4 Schritten, die nicht weiter unangenehm sind. Zahnarztangst braucht man noch nicht zu haben. Es kann ja auch sein, dass das Problem kleiner ist als befürchtet.

Schritt 1: die sogenannte Anamnese.

Hier wird gefragt, welche Beschwerden Sie festgestellt haben und welche Beobachtungen Sie gemnacht haben (Zahnfleischbluten, erhebliche Empfindlichkeit des Zahnfleisches etc.). Dies ist auch der Zeitpunkt, wo Sie darauf hinweisen könne, falls Sie Zahnarztangst / Angst vor der Zahnbehandlung haben.

Danach wird meistens gefragt, ob z.B. eine Diabetes Erkrankung vorliegt oder andere Krankheiten. Dazu brauchen Sie nicht vorher zu einem Allgemeinmediziner. Es reicht, wenn Sie sagen, wie Ihr aktueller Wissenstand diesbezüglich ist. Desweiteren wird danach gefragt werden, ob Sie irgendwelche Arzneimittel einnehmen. Der Zahnarzt wird jetzt bei einem ersten Blick in den Mund auch schauen, wie Ihre bisherige Zahnhygiene ist. Putzen Sie aber deshalb vor der Behandlung nicht etxtra stark die Zähne, sondern wie normal auch. Wenn Sie schon die Zahnpflege verbessert haben oder z.B. eine CHX Mundspülung verwenden, um die Entzündung schon selbst in den Griff zu bekommen, sagen Sie das der Zahnärztin / dem Zahnarzt.

Riskofaktoren für eine Parodontose


Möglicherweise fragt der Zahnarzt auch, ob Sie rauchen oder gerade größeren Stress haben. Neben Rauchen und Alkoholkonsum könne auch Diabetes, schlechte Ernährung, unzureichende Mundhygiene das Parodontoserisiko erhöhen.

Ferner wird er schauen, was bislang an Zahnärztlichen Maßnahmen im Mund vorgenommen wurde. Dazu schaut der Zahnarzt in den Mund, es passiert aber nichts, wovor man Angst haben müsste. Manchmal kommt einem dieser Schritt ein wenig so vor, als wenn der Zahnarzt die Bingozahlen an die Helferin diktiert :-) Sie haben keine Schmerzen zu befürchten.

In Schritt 1 brauchen Sie keine Schmerzen befürchten. Der Zahnhnarzt / die Zahnärztin wird Ihnen nach der Analyse (Schritt 1 bis 3) der Situation erklären, was ist und was zu tun ist. Bis dahin können Sie mit Fragen abwarten und das Zahnarztteam einfach den Befund machen lassen.


Schritt 2 der Anamnese vor der eigentlichen Parodontos Behandlung: der extraorale Befund.

Zahnarzt / Zahnärztin schauen, ob Sie durch dem Mund atmen oder ob irgendwelche Entzündungen vorliegen. Diesen Teil der Analyse bemerken Sie wahrscheinlich überhaupt nicht.


Schritt 3: intraoraler Befund.

Dies ist der Teil, der bei geöffnetem Mund passiert. Bei dieser parodontalen Befunderhebung wird geschaut, wie weit das Zahnfleisch entzündet ist, ob Zähne schon wackeln, ob Zahntaschen bestehen und wie tief diese scheinen. Eventuell wird das durch einen Röntgenbefund und eine mikrobiologische Untersuchung ergänzt. Bei diesem Schritt wird der Zahnarzt Zähne und Zahnfleisch z.B. mit der Parodontalsonde oder der Furkationssonde (zahnärztliche Instrumente, bei denen das kalte Metall und das Aussehen ein wenig erschrecken kann, von denen aber noch keine Schwerzen zu erwarten sind) berühren und es kann sich ein wenig unangenehm, nicht aber schmerzhaft anfühlen.


Schritt 4: Diagnose.

Damit ist die erste Sitzung meist schon überstanden. Jetzt kommt es zu Erstdiagnose. Der Zahnarzt erklärt, wie die Situation aus Zahnärztlicher Sicht ist, ob er eventuell schon vorab eine Mundspüllösung verschreibt und was Sie schon mal bei der Zahnpflege verbessern müssen. Dazu schlägt der Zahnarzt wahrscheinlich schon weitere Behandlungsschritte vor. Dies ist auch der Zeitpunkt für Fragen.


Wenn eine PZR (professionelle Zahnreinigung) empfohlen wird, nehmen Sie das auf jeden Fall an. Das ist sein Geld auf jeden Fall wert, falls eine Zuzahlung notwendig sein sollte. So eine PZR hilft schon mal richtig viel und ist ein wenig Wellness für die Zähne. Außerdem wird einem meistens auch gezeigt, wie man die Zahnbürste und ggf Zahnseide richtig anwendet und wo man ein wenig langsamer und konzentrierter putzen sollte. Das Schöne an der PZR: auch hier tut noch nichts weh, höchsten ist mal etwas ungewohnt oder ein wenig unangenehm. Im Ergebnis ist das aber ein richtiges Wellnessprogramm für die Zähne.

Sofort Hilfe bei Parodontitis:

Sie sollten Ihre tägliche Zahnpflege sofort Schrtitt für Schritt verbessern: Was kann man bis zum Zahnarzttermin selber machen? Danach bitte genau an die Empfehlungen aus der Zahnarztpraxis halten und auch die Tipps zur Zahnpflege annehmen! Denn sonst ist die Parodontis schnell wieder zurück.

Mehr Informationen und empfohlene Produkte zur schnellen Hilfe bei Zahnfleischentzündung finden Sie bei www.interdentalpflege.de.


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